Vegetative Dystonie
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Über viele Jahre hat man Menschen mit »vegetativer Dystonie« davor gewarnt, an die Nordsee zu reisen. Die Ursache dieses Leidens kann nun aber sehr verschiedenartig sein. Wenn dahinter eine angeborene erhöhte neuromuskuläre Erregbarkeit versteckt ist, die dieses Krankheitsbild auslöst, dann können sich solche Patienten besser im milderen Reizklima der Ostsee erholen. Anderen tut jedoch auch eine systematisch durchgeführte Kur an der Nordsee mit kalten Bädern, Spaziergängen usw. gut. Bei Nebenwirkungen in den ersten Tagen kann man anfängliche Unruhe oft auch mit leichten, natürlich wirkenden Mitteln wie Hopfen wirksam dämpfen.

Ein beachtlicher Teil des Erscheinungsbildes der vegetativen Dystonie ist jedoch mit dem Bild des »Magnesiummangel-Syndroms« identisch.

 Magnesiummangel kann Vagotonie und vegetative Dystonie auslösen. Auch bei jeder Art der vegetativen Dystonie kann die orale Aufnahme von Magnesium, z. B. durch die Meerwassertrinkkur, unter Umständen eine entscheidende Besserung des Leidens und eine Dämpfung der Erregungserscheinungen bewirken.


Spaziergänger am Strand**